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Rüstungsaktien profitieren von steigenden Verteidigungsausgaben

Diese Aktien profitieren von steigenden Verteidigungsausgaben

Deutschland werde künftig jedes Jahr mehr als zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) für Verteidigung ausgeben. Über ein im Grundgesetz verankertes Sondervermögen sollen der Bundeswehr 100 Milliarden Euro für Investitionen zur Verfügung gestellt werden.

Zu den Profiteuren der erhöhten Verteidigungsausgaben könnten auch die beiden börsennotierten deutschen Unternehmen Rheinmetall und Hensoldt gehören. Rheinmetall ist ein Rüstungskonzern und Automobilzulieferer und stellt unter anderem Waffensysteme etwa für den Kampfpanzer Leopard sowie Flugabwehrsysteme her.

Der Radar- und Sensorspezialist Hensoldt hat unter anderem ein neuartiges Radar entwickelt, mit dem sich auch Tarnkappenflugzeuge mit Stealth-Technologie orten lassen.

Die Aktien beider Unternehmen konnten bereits in den vergangenen Handelstagen in Erwartung steigender Militärausgaben deutlich anziehen.

Zu weiteren Profiteuren erhöhter Verteidigungsausgaben könnte neben US-Rüstungskonzernen auch der europäische Flugzeugbauer Airbus gehören, der ebenfalls im Verteidigungssektor aktiv ist.